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ForsthausgeschichteDie Geschichte des Forsthauses Benjental und der „Eselsmühlen" Das Haus, in dem Sie, verehrter Gast, Platz nehmen, ist ein altes Forsthaus.Es trägt seinen Namen nach dem Benjental, das im allgemeinen Sprachgebrauch beim Waldparkplatz Looganlage beginnt und Bachaufwärts bis zur ehemaligen Obermühle am Fuße des Quaderhanges reicht. Das „richtige“ Benjental zweigt jedoch bei der Obermühle als Seitental nach Norden hin ab, wie es auch auf den Wanderkarten zu sehen ist. Weiter westlich schließt das Silbertal an.An der Stelle der heutigen Gastwirtschaft „Forsthaus Benjental“ stand seit 1699 eine Sägemühle.Sie wurde mit dem Wasser des Mußbaches betrieben, der damals (vor der Nutzung seiner Quellen für Trinkwasserversorgung) viel mehr Wasser führte als heute. Nach dem Verfall der Sägemühle, wurde 1711 am gleichen Platz eine Wappen- oder Waffenschmiede erbaut.Sie war eine Hammerschmiede, in der neben Waffen, auch Geräte für die Feldarbeit oder den Haushalt hergestellt wurden. Zu ihr gehörte eine Schleifmühle, in der eiserne Geräte geschärft wurden.Ab 1820 wurde die Wappenschmiede in eine Mahlmühle für Getreide umgewandelt. Sie brannte 1860 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Zeit der Wassermühlen war inzwischen vorbei.Als 1873 der bisher gemeinsame Wald zwischen Deidesheim und Niederkirchen aufgeteilt wurde, fiel das Forsthaus Silbertal an Niederkirchen. Der Deidesheimer Förster zog zunächst in die aufgelassene Schleifmühle, bis 1878 in unmittelbarer Nähe das „Forsthaus Benjental“ errichtet wurde. Die Schleifmühle wurde abgerissen. Das Forsthaus, in dem nebenher auch eine Gastwirtschaft betrieben wurde, diente dem letzten Förster bis 1968 als Wohnung. Von 1974 bis 2001 wurden die Gäste von Familie Hoffmann betreut.Seit 2002 nun von Familie Steiger.Das Forsthaus Benjental liegt zwar im „Gimmeldinger Tal“, gehört aber zu Deidesheim. Die alte Territoriumsgrenze zwischen dem Fürstbistum Speyer (in dem Deidesheim lag) und der Kurpfalz (zu der Gimmeldingen gehörte) überquerte das Tal bei der Looganlage. Die Deidesheimer konnten ihre Triebwerke (Mühlen und Wappenschmiede) zwischen der heutigen Gaststätte „Forsthaus Benjental“ und der damaligen Obermühle mit Fuhrwerken nur erreichen, wenn Sie durch das Gimmeldinger Tal, also über kurpfälzisches Gebiet fuhren. Als 1715 in Gimmeldingen eine kurpfälzische Zollschranke errichtet wurde, hielten die verärgerten Deidesheimer in ihren Mühlen Esel, um Getreide, Mehl und anderes durch ihren eigenen Wald auf dem „Eselspfad“ über das 450 m hohe Knoppenweth zu transportieren. Nachdem die Zölle 1794 von der französischen Besatzungsmacht abgeschafft worden waren, konnten die Deidesheimer wieder unbehelligt den Weg durch das Tal benutzen.Die Bezeichnung „Eselsmühlen“ für die vier Deidesheimer Triebwerke am Mußbach aber blieb erhalten. Willkommen im Forsthaus-Benjental http://www.wetter.net/cgi-bin/wetter-net3/wetter-stadt.pl?NAME=benjental http://www.pfalz-weinfeste.de/ Die HomeWeb-Seiteage wurde gemacht mit dem MAGIX Website Maker - homepage erstellen Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. Weitere Informationen finden Sie in magix.info - der Multimedia Wissenscommunity von MAGIX, dem Marktführer für Musiksoftware, Videosoftware und Fotosoftware. |